Gemeinsam tragen wir das Ganze
Menschen verfügen nicht zu jedem Zeitpunkt über dieselben Möglichkeiten.
Manche können im Moment viel beitragen. Andere haben weniger finanzielle Mittel, weniger Kraft oder weniger Zeit. Zu einem späteren Zeitpunkt können sich diese Verhältnisse verändern.
Paulus beschreibt im zweiten Korintherbrief eine Gemeinschaft, in der Überfluss und Mangel einander begegnen:
Es soll nicht darum gehen, dass die einen entlastet werden und die anderen dadurch in Not geraten. Vielmehr soll das, was die einen im Moment im Überfluss haben, dem Mangel der anderen abhelfen.
Dieser Gedanke findet sich in 2. Korinther 8,13–14.
Solidarität kennt deshalb nicht einfach Gebende auf der einen und Empfangende auf der anderen Seite.
Jeder Mensch hat etwas beizutragen.
Und jeder Mensch kann in eine Situation kommen, in der er auf den Beitrag anderer angewiesen ist.
JamUnity® versteht Gemeinschaft als gegenseitiges Mittragen. Wer grössere finanzielle Möglichkeiten hat, kann mehr beitragen und dadurch Räume für andere mitermöglichen. Wer im Moment weniger beitragen kann, gehört deshalb nicht weniger dazu.
Es geht nicht darum, einzelne Menschen dauerhaft zu finanzieren oder andere zur Grosszügigkeit zu verpflichten.
Es geht um eine gemeinsame Kultur:
Wir sehen, was uns möglich ist.
Wir übernehmen Verantwortung für unseren Teil.
Und wir behalten dabei nicht nur uns selbst, sondern auch das Ganze im Blick.
Du darfst ganz Du werden – aber es endet nicht bei Dir.
Gemeinsam tragen wir das Ganze.
