Menschen, die gemeinsam Verantwortung übernehmen
Ein wichtiger Gedanke hinter JamUnity® ist das ursprüngliche Bild der Ekklesia.
Damit meinen wir nicht zuerst eine religiöse Veranstaltung oder eine bestimmte Form von Kirche. Ekklesia beschreibt eine Gemeinschaft von Menschen, die zusammenkommen, weil ihnen etwas anvertraut ist.
Sie kommen nicht nur, um zuzuhören oder ein fertiges Angebot zu konsumieren. Sie bringen ihre Stimme, ihre Erfahrungen und ihre Verantwortung mit. Gemeinsam beraten sie, was jetzt wichtig ist und was durch sie entstehen könnte.
Das passt zur JamSession.
Nicht einer spielt und alle anderen hören zu. Nicht wenige wissen bereits, was richtig ist, während die übrigen einem fertigen Plan folgen sollen. Jeder Mensch kann etwas beitragen – und niemand besitzt das Ganze allein.
Das bedeutet nicht, dass alle immer dasselbe tun oder jede Entscheidung gemeinsam treffen müssen. Auch in einer JamSession gibt es Führung. Doch Führung zeigt sich nicht darin, alle anderen zu kontrollieren. Sie hilft Menschen, ihre Stimme zu finden, aufeinander zu hören und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.
JamUnity® versteht Gemeinschaft deshalb nicht als eine Gruppe von Menschen, die möglichst gleich werden. Gemeinschaft entsteht dort, wo unterschiedliche Menschen sich mit dem verbinden, was ihnen gemeinsam wichtig ist
